Teure Werbung für Aktienanleihen – der Käufer zahlt dafür. Intransparenz und fehlende Produktkostenangabe bei Strukturierten Produkten

Ich würde niemandem zum Kauf eines solchen Produktes raten. Im Gegenteil: Explizit davon abraten. Sie werden hier einfach für das Eingehen einer Wette entlöhnt mit einem Coupon. Sie haben keinen Kapitalschutz. Aber es wird durch die Werbung klar mit dem Unwissen der Anleger gespielt: Eine Aktienanleihe wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die Käufer oft  mit einer Anleihe verwechselt. Das böse Erwachen kommt bei einer Kurskorrektur des Basisinstrumentes. Man hat zwar 10% Zins, aber bspw. 25% Kursverlust, netto 10% Verlust.

Im Gegensatz zu Fonds müssen bei Strukturierten Produkten keine Total Expense Ratios, bzw. die Kosten angegeben werden. Diese Intransparenz ist immer zu Ungusten des Käufers und eine Schwäche der Regulierung, bzw. der schnellen Anpassung der Emittenten an die Lücken der Regulierung.

Sehen Sie in der Werbung irgendwo

  • das Abwärtsrisiko
  • die Produktkosten (nicht den Produktpreis)

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